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Zwischen Pinkwashing und kulturellem Wandel: DEI in Unternehmen

Man hört es so oft: „Wir müssten jetzt eigentlich auch gendern und Diversity machen.“ Aber müssen wir das wirklich? Was ist dran am polarisierenden Genderwahn?
Ist Diversity Management in Unternehmen ein Trend oder zeichnet sich eine Veränderung ab und damit die Etablierung eines neuen Standards?

Transformationen sind immer aufwendig, mit Risiken verbunden und benötigen Aufmerksamkeit, Energie und intensive Begleitung. Aber stehen wir mit der Einführung von Diversity, Equity & Inclusion – kurz DEI – tatsächlich vor einem Change-Prozess? Oder ist gelebte Vielfalt nicht vielmehr das, was durch Grundgesetz und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) nicht ohnehin schon umgesetzt wird? Wenn die Werte des Humanismus respektiert und umgesetzt werden, leben und arbeiten die Menschen dann nicht schon in einem diskriminierungsfreien Umfeld?

DEI – alles eine Frage der Authentizität?

Zuallererst ist es eine Frage der Haltung. Niemand MUSS Diversity im Unternehmen einführen. Wird es als Zwang angesehen oder nur halbherzig umgesetzt, fehlt schnell die Energie, das Engagement und umgehend kommen Feedbacks zum Thema White- oder Pinkwashing, Vorwürfe, nicht authentisch oder ehrlich zu sein. Daher geht es vielmehr um das WOLLEN, und zwar aus sehr vielen unterschiedlichen Gründen:

Diversity Management schenkt allen Mitarbeitenden volle Aufmerksamkeit und geht auf die individuelle Vielfalt ein. Eine diverse Organisation ist offen gegenüber allen Dimensionen der Vielfalt und lässt keine Diskriminierung zu. Sie nutzt darüber hinaus die Vielfalt ihrer Belegschaft aktiv. Die so verbesserte Arbeitgebermarke – die Employer Brand – wird attraktiver, insbesondere für Bewerber*innen.

Ziel einer diversen Organisation ist es, die unterschiedlichen Hintergründe der Mitarbeitenden in ihre Strategie zu integrieren.

Idealerweise spiegelt die Belegschaft eines Unternehmens die Zielgruppe wider, die es mit seinen Produkten und Dienstleistungen erreichen möchte. Darüber hinaus trägt eine inklusive Sprache dazu bei, dass sich mehr Menschen von den Botschaften der Organisation angesprochen statt ausgeschlossen fühlen. Inklusiv statt exklusiv: Wer das bei der Formulierung von Stellenausschreibungen beherzigt, weitet Recruiting-Potenziale aus; also kein unbeholfenes “Gendern”, sondern die bewusste Nutzung einer inklusiven Sprache.

Wie wird DEI ein Teil der Unternehmens-DNA?

DEI begleitet den kompletten Mitarbeitenden-Lebenszyklus:

  1. Wahrnehmung auf dem Markt
    Attraktivität des Unternehmens: Andere sprechen über die (echte) Unternehmenskultur.
  2. Rekrutierung und Stellenausschreibungen
    Durch eine inklusive Sprache werden im Battle for Talents möglichst viele Menschen angesprochen.
  3. Onboarding der New Hires
    Die Entscheidung für das Unternehmen wird durch die vorgelebten Werte bekräftigt. Bereits in den ersten Wochen erhalten Mitarbeitende Informationen und erfahren, wie DEI im Unternehmen gelebt wird.
  4. Bindung der Mitarbeitenden
    Die Zufriedenheit und Motivation wird durch ein diskriminierungsfreies Umfeld, gelebte und erwünschte Vielfalt, Mitarbeitenden-Netzwerke und Veranstaltungen gesteigert.
  5. Produktivität steigern
    Zufriedenere und engagiertere Mitarbeitenden können ihre Potenziale besser entfalten, sind motivierter und innovativer. 
  6. Offboarding, Exit-Management
    Reflexionsgespräche werden genutzt, um Verbesserungspotential zu ermitteln. Ausscheidende Mitarbeitende bleiben Testimonials für die vielfältige und inklusive Kultur des Unternehmens.

DEI ist also kein kurzfristiges Projekt, sondern wird zum Teil der Unternehmenskultur, der DNA. Wohl aber ist die Einführung eines Diversity Managements im Unternehmen ähnlich einem Projekt zu planen und umzusetzen. Es braucht Auftrag und Ziele, Steuerung, Aktivierungsenergie und Wahrnehmung. Dabei ist die Investition in DEI überschaubar und häufig schon mit Bordmitteln zu realisieren.

Wie sieht eine einfache Umsetzung aus?

  • Top-down Kommunikation: Die Einführung eines Diversity Managements wird von der Führungsebene an die Mitarbeitenden kommuniziert. Das autorisiert die Mitarbeitenden und fordert sie aktiv auf, das Thema mitzugestalten.
  • Die Führungskräfte werden unterstützt, wenn die Personalentwicklung um DEI-Aspekte, wie inklusive Sprache, Konfliktmanagement sowie Stereotypen und Vorurteile angereichert wird. 
  • Feedback und Coaching, insbesondere durch Führungskräfte, unterstützen die Arbeit an der Haltung zum Thema DEI. Die Förderung von Mitarbeitenden-Netzwerken wirkt positiv auf die Unternehmenskultur und somit auch auf die Bindung und das Engagement der Mitarbeitenden. 
  • Kennzahlen, die formuliert und getrackt werden, stellen die Entwicklung von DEI im Unternehmen transparent dar.
  • Eine Zertifizierung des nachhaltigen Engagements für eine Kultur der Vielfalt, Gleichheit und Inklusion stellt einen objektiven Nachweis eben jenes Engagements dar.

Und was lernen wir jetzt daraus?

Kund*innen und Mitarbeitende, insbesondere aus den Generationen Y und Z, erwarten heute nicht mehr nur ein Nachhaltigkeitssiegel von Produkten und Unternehmens, sondern auch einen Nachweis im Engagement für DEI. Wer den Markt ignoriert, hat schon verloren, hört man oft. Kodak, Agfa, NOKIA sind nur einige Beispiele für Unternehmen, die den Anschluss verpasst haben. 

Studien belegen, dass Unternehmen mit vielfältigen Ethnien nachweislich innovativer sind. Tatsächlich sind zukunftsfähige Unternehmen, die das Ohr am Markt haben und aufgrund einer vielfaltsbewussten Kultur in der Lage, Veränderungen zu begrüßen und sie für sich zu nutzen.

Der Start mit DEI im Unternehmen ist mit überschaubaren Mitteln zu erreichen, wenn man es denn auch will.

„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.“

Antoine de Saint-Exupéry

Niemand muss sich also mit dem Thema DEI auseinandersetzen. Das wäre sogar schädlich, denn sämtliche Bemühungen würden als nicht authentisch identifiziert werden und somit nachteilig für die Organisation. Doch die Vorteile eines gut durchdachten Diversity Managements liegen klar auf der Hand. Daher sollte die Frage eher lauten: Aus welchem Grund sollte man etwas unterlassen, was gut für die Mitarbeitenden und das Unternehmen ist? 

DEI kann also für alle etwas tun. Die BUZZ! Consulting GmbH und die BUZZ! Academy können genau hierbei helfen. Wir setzen die vielschichtigen DEI Ziele gemeinsam um, damit sie in die „DNA des Unternehmens“ übergehen. 

Wir bieten Beratung und Entwicklung, alles aus einer Hand.

Das macht mich aus:

Ich schlage Brücken zwischen verschiedenen Disziplinen und Kulturen. Mich begeistern zukunftsgerichtete Technologien und Innovationen. An freien Abenden terraforme ich gemeinsam mit Freunden den Mars oder verliere mich in tollen Sci-Fi-Geschichten.

Meine Superpower:

Schnelle Auffassungsgabe, nichts aus dem Blick verlieren, immer eine Lösung finden, Menschen empowern.

Das sagen andere über mich:

Kreative und neugierige Mitdenkerin mit pragmatischer Denkweise und Durchsetzungskraft.

 

Drei Fakten über mich:

 
  • Geboren im fernen Osten, in Moskau aufgewachsen, in Berlin und Oslo zu Hause
  • Unterstützerin des Wissenstransfers zwischen Forschung und Industrie
  • Ich habe das Netzwerk Women in Big Data Berlin gegründet und setze mich für das Empowerment der Frauen ein

Mein Motto:

„Wir können den Wind nicht ändern aber die Segel anders setzen“ – Aristoteles

Tel.: +49 152 2743 2029
E-Mail: dg@buzz-consulting.de

Das macht mich aus:

Ich habe eine ausgeprägte Faszination für das geschriebene sowie für das gesprochene Wort. Gemeinsam mit meiner Familie modernisiere ich ein altes Bauernhaus in Mecklenburg und spreche zeitweise von mir in der dritten Person.

Meine Superpower:

Ich kann Satzzeichen hören.

Das sagen andere über mich:

Diplomatische „An alles“-Denkerin mit Gespür für Text und Takt.

Drei Fakten über mich:

 
  • Kommunikationswissenschaftlerin
  • Kauffrau für Bürokommunikation
  • Baden-Württembergerin mit norddeutscher Heimat

Mein Motto:

„Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.“ – Antoine de Saint-Exupery

Das macht mich aus:

Ich bin offen für das Neue und gehe gerne unbekannte Wege. Ob mit dem Motorrad und Zelt im australischen Outback, zu Fuß mit Rucksack in den Tiefen Amazoniens oder bei meiner Arbeit – überall warten Herausforderungen, die gemeistert werden wollen. Wichtig ist immer: Man muss vertrauen und die Dinge auch einfach einmal laufen lassen.

Meine Superpower:

Ich bin Visionär, Querdenker (Version1.0) und pragmatischer Macher. Meine Familie ist mein Anker, gibt mir Kraft, Rückhalt und die Impulse, die ich brauche, um für und mit meinen Kunden erfolgreich zu sein.

Das sagen andere über mich:

„Du trägst Dein Herz auf der Zunge und man weiß bei Dir immer, an was man ist.“

Drei Fakten über mich:

 
  • Seit 2003 selbstständiger Berater mit mehr als 50 nationalen und internationalen Projekten
  • Lebensmittelpunkt in Seligenstadt, verheiratet, 3 Kinder, Jäger, Hundefreund und Posaunist
  • Vor der Selbstständigkeit Vertrieb bei Siemens, Alcatel, Avaya und Genesys

Mein Motto:

„Wir glauben Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.“ – Eugène Ionesco

Das macht mich aus:

Ich bin eine grundständige Optimistin mit breitem Methodenrepertoire und internationaler Erfahrung. Als ehemalige Flugbegleiterin liegt mir Reisen im Blut. Ich liebe es, in verschiedenen Städten zu sein und das Gefühl zu haben – wenn auch nur für 24 Stunden – Teil einer anderen Kultur zu sein.

Meine Superpower:

Ich unterstütze Menschen und Organisationen dabei, aktiv und konstruktiv Veränderungen zu gestalten, zuversichtlich ihre eigenen Kompetenzen zu nutzen und ihre Stärken voll zu entfalten.

Das sagen andere über mich:

Nahbare Vertrauensperson auf Augenhöhe mit viel Empathie

Drei Fakten über mich:

 
  • Diplom Pädagogin für Erwachsenenbildung
  • Studentin der Psychologie
  • Kulturentwicklerin in Organisationen

Mein Motto:

Ein Mensch ist ein Erfolg, wenn er morgens aufsteht und abends ins Bett geht und zwischendurch das tut, was ihn erfüllt. – frei nach Bob Dylan

Das macht mich aus:

Fokus auf Nachhaltigkeit nicht nur beim CO2 Abdruck, auch beim Lernen und bei der Entwicklung der Unternehmenskultur. Durch Inspiration, Führung und Vielfalt können die Menschen ihre Potenziale weitaus besser entfalten.

Meine Superpower:

Flexibilität auf Empathie als Vorspeise, Expertise an Erfahrung zum Hauptgang und Entscheiden mit Machen zum Dessert. Bon Appétit!

Das sagen andere über mich:

Clemens‘ Erfahrung, Ruhe und Unaufgeregtheit inspiriert, auch wenn‘s mal heiß oder unübersichtlich wird.

Drei Fakten über mich:

 
  • Vielfalts- und motivorientierte Teamentwicklung
  • 20 Jahre Führungskraft in Sales & Marketing und People & Culture
  • Mediator, Coach und Mentor mit Weitblick

Mein Motto:

Umwege erhöhen die Ortskenntnis: der Blick nach rechts und links erweitert den Horizont.

Das macht mich aus:

Leadership als Leidenschaft. Vertrieb als Herausforderung annehmen. Lösungen finden statt Probleme zu wälzen. Feedback für Entwicklung – Entwicklung durch Feedback. Organisation und Struktur ist die halbe Miete. Zielorientierung ohne die Werte des Lebens zu vergessen.Reiterin, Hundeflüsterin und Ziegendompteurin aus vollem Herzen. Gipfelstürmerin über die Alpen ohne Höhenflug. Gerne laufen ohne wegzurennen.… und wenn nichts mehr geht wird geJAZZd in voller Lautstärke.

Meine Superpower:

Intuitivität gepaart mit Selbstreflexion und Entscheidungsfreude – den weiblichen Charme nicht zu vergessen …

Das sagen andere über mich:

Kraftvolle, menschenorientierte Macherin

Drei Fakten über mich:

 
  • Seit 2020 selbstständige Trainerin, Coach, Adviser
  • Seit über 20 Jahren tätig in den Bereichen Leadership, Unternehmertum, People Development und über 30 Jahre Vertriebserfahrung
  • Betriebswirtin, Business Trainerin und zertifizierte DiSG Trainerin

Mein Motto:

„Wahnsinn ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber andere Resultate erwartet.“ – Autor unbekannt

Das macht mich aus:

Zuhörer mit Ausdauer und Mutmacher für Entscheidungen.Leidenschaftlicher Zubereiter indischer Küche. Unentdecktes Tennistalent und passionierter Buckelpistenbezwinger.Neugieriger Vordenker auf der Suche nach der passenden Lösung.

Meine Superpower:

Analysekopf & Ausgleichstifter

Das sagen andere über mich:

Umsetzungsorientierter Theoretiker mit Sachverstand

Drei Fakten über mich:

 

  • Seit über 15 Jahren selbstständiger Berater
  • In Köln studiert, in München gelebt und wohnt in Bergisch Gladbach
  • Marketing & Vertrieb bei Siemens, Genesys, VoiceObjects, DVGW e.V.

Mein Motto:

Erst wenn wir den Horizont überschreiten, erkennen wir unsere Zukunft.

Das macht mich aus:

Leidenschaftlicher Teamplayer und verrückter Tüftler mit oftmals schrägen Ideen. Ein Hang zu neuer Technik, Programmcode und unentdeckten Themengebieten. Wissbegieriger Diskutierer, der seine Erfahrungen gerne weitergibt. Tanzparkett- und Pistenraudi, mit Reiselust auf Mittelerde.

Meine Superpower:

Teamplayer & Out-of-the-Box-Denker

Das sagen andere über mich:

Meint er das ernst …?

Drei Fakten über mich:

 

  • Seit über 7 Jahren freiberuflicher Programmierer, Dozent und Berater
  • Seit über 4 Jahren wissenschaftlicher Mitarbeiter
  • In Berlin studiert

Mein Motto:

“Tell me and I forget, teach me and I may remember, involve me and I learn.” – Konfuzius & Benjamin Franklin